Die blau unterlegten Leseproben bieten einen kostenlosen Einblick in ein Fünftel des Buches. Text und Layout kann dabei in geringem Umfang abweichen.

A) Das Wichtigste:

Niemals schaden. Helfen - ja aber: Hilfeleistungspflicht und Arztvorbehalt. Situationen ohne funktionierenden Rettungdienst, Gesundheitswesen und Evakuierungsmöglichkeit. Ausbildungsmöglichkeiten. Eigensicherung vor Fremdrettung. Raus aus der Gefahrenzone: Stromunfälle, Gefahrenstoffe, Verkehrsunfälle, Brandbekämpfung, Gewässerunfälle. Rechtzeitig Verstärkung rufen. Beistand und Ruhe bewahren. Schmerzen beachten. Wenn nötig, zügig evakuieren.

B) Blaulicht

Bewußtlosigkeit. Kreislaufstillstand und Wiederbelebung. Das A/B/C/D/E-Schema. Viele Verletzte auf einmal. Verlegte Atemwege. Gestörte Atmung. Kreislaufstörungen. Neurologische Defizite: Schlaganfall, Krampfanfall, Querschnittslähmung. Erhalt der Körpertemperatur und Privatsphäre. Unterkühlung und Überhitzung. Fehlstellung von Armen und Beinen (Knochenbrüche und Verrenkungen). Gefäßnotfälle. Hautnotfälle. Vergiftungen. Kopf- und Bauchschmerzen. Psychische Auffälligkeiten. Erlittene Gewalt. Bade- und Tauchunfälle. Höhenkrankheiten: Akute Bergkrankheit (AMS), Höhen-Lungenödem (HAPE), Höhen-Hirnödem (HACE). Blitzschlag und Stromunfälle.

C) Das 1 x 1 für Unterwegs

Wundversorgung. Örtliche Erfrierungen. Tetanus. Tierbisse. Tollwut. Giftschlangen, Spinnen und Skorpione. Giftige Meerestiere. Juckreiz und Hautparasiten. Eichenprozessionsspinner. Hautreizung nach dem Baden in Seen. Zecken, Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Insektenstiche. Läuse, Flöhe, Wanzen, Krätze, Erntekrätze. Hautmaulwurf, Hautpilz. Sonnenbrand. Verletzungen ohne Fehlstellungen an Armen und Beinen: Verstauchungen, Sehnenverletzungen, Muskel- und Wadenschmerzen. Durchfall, Hygiene, Fuchsbandwurm. Übelkeit, Erbrechen, Schwindel.

D) Alltagskrankheiten, die unterwegs Probleme machen.

Fieber. Wann zum Arzt? Stand-by-Therapie einer Malaria. Atemwegs- und Lungenentzündungen. Husten. Ein Blick über Tellerrand: Tuberkulose. Harnwegsinfekte. Hautausschlag. Kopfschmerzen. Sehstörungen und "rotes Auge". Zahnschmerzen und -Verletzungen. Ohrenschmerzen und Hörminderung. Schmerzen am Gesäß. Rückenschmerzen. Tennisellenbogen. Epilepsie. Asthma. Diabetes. Abhängigkeiten (Tabak, Cannabis, Alkohol, Amphethamine).

E) Anhang

Packliste Erste-Hilfe-Set. Unfälle unterwegs vermeiden. Unterricht in Erster Hilfe. Abkürzungsverzeichnis und Pfadi-Glossar. Stichwortverzeichnis.

Was will das Buch?

  1. Sicherheit bei bedrohlichen Situationen und Notfällen.
  2. Medizinische Allgemeinbildung und Selbstvertrauen über den Erste-Hilfe-Kurs hinaus: Was darf jeder bei sich selbst behandeln? Wie lassen sich Hausmittel und freiverkäufliche Medikamente sinnvoll verwenden?
  3. Gute Navigation durch unser Gesundheitswesen: Wann wird es Zeit, zum Hausarzt zu gehen, wann in die Notaufnahme, wann wird der Rettungsdienst gerufen?
  4. Kluge Selbsthilfe an entlegenen Orten ohne medizinische Infrastrukur.
  5. Unfallvermeidung.
  6. Eine kleine Hommage an die weltweite Pfadfinderinnen- und Pfadfinderbewegung, an ihre Philosophie aus guter Laune und einfachem Leben, Verlässlichkeit und Vertrauen, Gemeinschaft und Gemeinwohl, Wissen, Improvisation, Tatkraft und natürlich - dem Durst nach Abenteuer.